In der Schweiz leben rund 30 verschiedene Fledermausarten – alle sind streng geschützt.
Die meisten Arten sind gefährdet oder potenziell gefährdet, vor allem durch den Verlust von Lebensräumen, Lichtverschmutzung und Störungen an ihren Quartieren.
Fledermäuse leben heimlich – sie schlafen tagsüber an verborgenen Orten wie Dachstöcken, Mauerritzen oder Baumhöhlen und werden erst in der Dämmerung aktiv. Dabei spielen sie eine wichtige Rolle im natürlichen Gleichgewicht: Sie fressen pro Nacht hunderte von Insekten – darunter auch Stechmücken und Schädlinge.
Einige Arten, wie das "Grosse Mausohr", kommen in gewissen Regionen noch regelmässig vor. Andere, wie das "Kleine Hufeisennase", sind fast verschwunden. Die Schweiz trägt eine grosse Verantwortung für den Schutz dieser Tiere.
Was viele nicht wissen: Fledermäuse leben in Kolonien – oft jahrzehntelang am gleichen Ort. Werden solche Quartiere zerstört oder gestört, ist die Population in grosser Gefahr.
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